Als wir dort, wo wir dann das Zelt aufschlugen, angekommen waren, hieß es (was wegen des leichten Regens gar nicht so einfach war), Brennholz zu finden. Denn wir wollten uns natürlich zu übers Feuer gehaltenem runden Brot an einem Feuer mit ner Tasse Tee einen schönen Abend machen. Also gings (mehrmals) in den Wald, wobei ich erstmal sehr wenig Holz fand. Als ich dann beim zweiten oder dritten Mal zurückkam, hatte meine Mama schon das Feuer anbekommen. Ehe wir da dann saßen, besuchten wir eine sehr schön gelegene, total interessante Sache, nämlich einen einst entdeckten, offenbar schon ziemlich alten Friedhof, der Gravfält getauft wurde. Liegt total schön da direkt am See, die Grabsteine sind alle schief im Boden, es war sehr interessant, das zu sehen.
Anschließend saßen wir am Feuer, unterhielten uns und ich las meiner Mama den Beginn des Buchs "Joyland" von Stephen King vor. Nach dem Aufbauen des Zeltes schliefen wir glaub schon vor 22 Uhr, es regnete inzwischen stark...
In der Nacht schlief ich wie ein Toter, ich wachte erst gegen 7 Uhr auf, als meine Mama mich aufweckte. Dann tranken wir heißen Tee, packtend as Zelt zusammen, schwangen uns auf die Räder. Teil 2 der Fahrradtour um den Storsjön begann ziemlich kühl und frisch. Ich war froh über meine Mütze und die Handschuhe, denn in den Fingerspitzen hatte ich erstmal kaum noch ein Gefühl.
So war es dann auch echt ein Genuss, als die ersten Strahlen der Sonne zum Vorschein kamen, die einen sehr herrlichen Tag einleiteten.
Etwa 10-15 Kilometer von Ljungdalen machten wir in dem StorsjönKamp, einem Camp für Fischer, Rast und tranken da draußen sehr, sehr leckeren Kaffe und genossen solche Zimtschnecken. In Schweden ist ja Zimt (und süß überhaupt) ziemlich beliebt und wie es auch oft so ist in Schweden, so durften wir uns auch Kaffee nachschenken.
Dann gings weiter und der Freitag war nach unserer Rückkehr nach Ljungdalen eher gemütlich, aber dafür sehr schön.
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